
von Marc Ermisch
In ihrer Produktion "Blackbird" ist der Weg auf die Bühne, jener magische Ort, im Fokus der Company. Der ewige Kampf zwischen Kunst und Kommerz, wird hier zu einem Kampf um Leben und Tod. Norma kommt aus "einfachen Verhältnissen". Sie ist auf einer Farm in den USA aufgewachsen und träumt seit ihrer Kindheit davon Sängerin zu sein. Das ist ihr großer Traum! "Die Töne kamen einfach so aus mir heraus. Einfach so! Und als alles gesungen war, hörte mein Körper wie von alleine auf!" Norma ist Idealistin! Ihr Weg hat sie aus einer amerikanischen Kleinstadt, durch viele Männerhände, zu Phill, in ein nobles New Yorker Appartement geführt. "Auf nach New York! … Ich kam mir vor, wie im Bauch eines riesigen Tieres, das mich langsam aber sicher verdaut! ... und dann kamst du! ... Wenn da eine Hand kommt, um dich aus der Scheiße zu ziehen, achtest du nicht darauf, zu wem diese Hand gehört. Vielleicht will man es auch gar nicht wissen!" Sie scheint ihrem Ziel ganz nah: eine eigene Bühnenshow! Nur noch wenige Tage! Norma lässt ihren bisherigen Lebensweg noch einmal Revue passieren. Phill, ihr Liebhaber und Gönner ist stummer Zuhörer. "Ich sollte die Nationalhymne singen. Jedenfalls, wenn ich besonders "nett" zum Stadtrat wäre! Gott sei Dank ging es schnell! Immer wieder spricht sie mit Phill. Lässt ihn teilhaben und fragt ihn etwas durch die offene Schlafzimmertür. "Ich weiß gar nicht, wie lange ich auf diese Chance hingearbeitet habe. Mein Platz ist ganz oben und den wird mir keiner mehr streitig machen!" Der Zuschauer erlebt, was passiert, wenn Idealismus und Realität keine gesunde Partnerschaft eingehen, sondern beginnen sich zu bekämpfen. Auf Leben und Tod! Autor und Regie "Blackbird" ist ein großer Monolog über die Liebe zur Musik, die Liebe zur Bühne und die Liebe zum Publikum. Eine Liebe die von großem Respekt getragen wird." So beschreibt der Autor sein Stück!
So beschreibt der Regisseur sein Stück! |
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